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Stör & Fried Theater: Zusatztermine von »Verzicht mein nicht«

In unserer von Konsum bestimmten Gesellschaft ist bewusster Verzicht inzwischen ein Statussymbol. So will auch Lily Thomassen, die Protagonistin des Theaterstücks „Verzicht mein nicht“ ihr Hab und Gut an andere verschenken. Sie setzt eine Annonce in die Zeitung, in der sie ihren Hausstand verschenkt. Drei Männer folgen dem Inserat: Peter, ein alter Freund aus Lilys wilder Studentenzeit. Norbert, der seine geliebte Tochter-Puppe Nora überall mit hinnimmt. Und Egon Zuliewsky, Religionswissenschaftler und Hobbypsychologe.

Es handelt sich um die zweite Kooperation von Malte F. Kettler und Anna Daßler, Konzept, Geschichte und Charaktere sind in enger Zusammenarbeit entstanden. Wie schon bei ihrem 2015 uraufgeführten Stück „SH(AD)OW MEN“ erwartet die Zuschauer ein bunter Mix aus politischem Kommentar, leidenschaftlichem Schauspiel und schrankenlosem Klamauk. Hier und da kann es sogar zu einem musikalischen Intermezzo kommen.

Stör & Fried Theater ist eine studentische Vereinigung der TU Braunschweig, die sich gleichzeitig der Inszenierung und der Entwicklung zeitgenössischer Dramatik widmet und sich auch sonst in allen Spielarten der thespischen Künste ergeht. Gerade erst hat das große Ensemble von Stör & Fried mit der Aufführung von Pinters „Die Geburtstagsfeier“ seine Auseinandersetzung mit einem Klassiker der modernen Theaterliteratur in der Brunsviga vorgestellt. Mit „Verzicht Mein Nicht“ bringt die Theatergruppe ihre zehnte Produktion auf die Bühne, im zehnten Jahr ihres Bestehens.

Am 30. September und am 1. Oktober gibt es jeweils Vorstellungen um 19.30 Uhr im Roten Saal des Schloss Braunschweig. Karten sind im Vorverkauf für 10, an der Abendkasse für 12 Euro, ermäßigt für jeweils 8 beziehungsweise 10 Euro erhältlich. Weitere Infos unter www.suf-theater.de.

Katharina Holzberger (SUBWAY Magazin – Oeding Druck) / Fotocredit: www.fotobene.de

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