(c) Staatstheater Braunschweig

4. Sinfoniekonzert des Staatsorchesters Braunschweig

Beim vierten und für dieses Jahr letzten Sinfoniekonzert des Staatsorchesters Braunschweig wird am Montag, 18. Dezember in der Stadthalle Claude Debussys „La Mer“, Johannes Matthias Spergers Kontrabasskonzert Nr. 16 D-Dur (T16), das Kontrabasskonzert des Spohrpreisträgers Moritz Eggert „Primus“ sowie Maurice Ravels „Boléro“ präsentiert. Die musikalische Leitung übernimmt José Areán. Als Solist am Kontrabass ist Thierry Roggen aus Bern geladen, der 2008 mit damals 19 Jahren als einer der jüngsten Teilnehmer unter 68 Kontrabassisten aus der ganzen Welt Gewinner des „Silberbogens“ beim 5. Internationalen Johann-Matthias-Sperger Wettbewerb in Ludwigslust geworden ist.

„La Mer“ – das Meer, in seinen unterschiedlichen Formen beschreibt Claude Debussy in drei sinfonischen Skizzen. Zunächst fast unbeweglich, beginnt langsam das Spiel der Wellen, bis es schließlich lebhaft und stürmisch wird. Inspiriert von dem japanischen Farbholzschitt „Die große Welle von Kanagawa“ (1829-1832) schuf Debussy 1903 und 1905 sein leidenschaftliches impressionistisches Meisterwerk.

Das hochvirtuoses Kontrabasskonzert Nummer 16 in D-Dur des österreichischen Kontrabassisten Johannes Matthias Sperger galt lange Zeit als verschollen. Ausgehend vom überlieferten Solopart, nahm sich Thierry Roggen 2011 Zeit und Muße, das Werk zu rekonstruieren.

Moritz Eggerts wurde erst 2016 mit dem Louis-Spohr-Preis ausgezeichnet. Sein 2005 uraufgeführtes Kontrabasskonzert „Primus“ verdankt seine Entstehung der Neigung des Komponisten, Solokonzerte für in dieser Hinsicht vernachlässigte Instrumente zu schreiben. Er erklärt dazu: „Es hat mich gereizt, aus dem ewig ,Letzten‘ oder ,Untersten‘ des Orchesters den ,Primus‘ zu machen.“

Der „Boléro“ ist nach Maurice Ravels eigener Behauptung sein einziges Meisterwerk. Wohlwissend, eine ganze Reihe herausragender Kompositionen zu Papier gebracht zu haben. Die Musik zum „Boléro“, die 1928 ursprünglich als Ballett konzipiert war, avancierte jedoch zu seinem populärsten Werk, obwohl es mit nur einem einzigen Thema in unablässiger Wiederholung aber stetem Anwachsen auskommt.

Das 4. Sinfoniekonzert findet am Montag, 18. Dezember 2017 um 20 Uhr in der Stadthalle Braunschweig, Leonhardplatz, statt. Während der Sinfoniekonzerte wird im unteren Foyer der Stadthalle eine kostenfreie Kinderbetreuung für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren angeboten. Ab 10 Uhr bis zum Konzertende werden Geschichten erzählt und die Kinder können basteln und spielen. Weitere Informationen finden sich unter Telefon (05 31) 1 23 45 08 sowie online unter www.staatstheater-braunschweig.de.

Evelyn Waldt (SUBWAY – oeding magazin GmbH) / Fotocredit: Staatstheater Braunschweig

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