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7 Irrtümer über Einbrüche

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland ist in den letzten Jahren um fast 50% gestiegen. Mittlerweile wird fast alle drei Minuten ein Einbruch verübt. Wir haben sieben wesentliche Irrtümer aufgedeckt:

1. Ich bin ja nur über das Wochenende weg…

Die Zeitung im Briefkasten oder tagsüber heruntergelassene Jalousien sind ein guter Hinweis, dass Sie unterwegs sind. Auf Facebook, Instagram & Co sollten Sie ihre schönsten Urlaubsbilder erst nach der Reise posten.

2. Einbrecher kommen nur nachts…

Gerade in der jetzt beginnenden dunklen Jahreszeit nutzen Einbrecher gerne die Abwesenheit der Bewohner in den Nachmittagsstunden um auf Beutezug zu gehen.

3. Es reicht aus, wenn ich die Tür hinter mir zuziehe…

Eine zugezogene Tür oder ein gekipptes Fenster sind in kürzester Zeit geöffnet, fast so als würden sie komplett offenstehen.

4. Die Ersatzschlüssel sind gut versteckt…

Schlüssel unter der Fußmatte oder im Blumenkübel sind eine großzügige Einladung für jeden Einbrecher.

5. Mir passiert nichts, ich wohne oben…

Gerade in Mehrfamilienhäusern nutzen Einbrecher gerne die Anonymität und brechen Türen in oberen Stockwerken auf oder tarnen sich als Umzugshelfer oder Handwerker.

6. Bei mir gibt es nichts zu holen…

Oft werden nur elektronische Kleingeräte wie Handys oder Fotoapparate sowie kleinere Mengen Bargeld oder Schmuck gestohlen. Der Schaden durch Vandalismus liegt oftmals wesentlich höher. Viel schwerer wiegt in den meisten Fällen aber der Eingriff in die Privatsphäre!

7. Wer rein will, kommt auch rein…

Prinzipiell richtig, aber gute mechanische Sicherungen verursachen Lärm beim Aufbrechen und verzögern den Einbruch. Dadurch erhöht sich das Risiko entdeckt zu werden und viele Einbrüche werden so verhindert.

In der Zeit in der Sie das hier gelesen haben wurden wieder zwei Einbrüche verübt…

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