(c) Ingo Hoffmann

80:85-Niederlage für die Basketball Löwen Braunschweig

Erst kürzlich mussten die Basketball-Löwen ein knapp verlorenes Spiel in Würzburg verkraften – vergangenes Wochenende dann die nächste bittere Pille: Mit 80:85 verlor das Team von Raoul Korner in der Volkswagen Halle gegen die abstiegsgefährdeten Eisbären Bremerhaven.

Nach einem knappen Vorsprung von 23:19 nach dem ersten Viertel und einem erfolgreichen zweiten Viertel, in der die Löwen deutlich griffiger agierten und dafür sorgten, dass die Eisbären fünf Minuten ohne Korberfolg blieben, gingen die Braunschweiger mit einem Punktestand von 40:34 in die Halbzeitpause. So weit so gut, doch schon nach wenigen Minuten im dritten Viertel hatten die Basketball Löwen ihre Führung verspielt. Korner rief zur Auszeit. Und das zeigte Wirkung, insbesondere durch Derek Needham, der nach seiner Verletzungspause am Freitag sein Comeback auf dem Parkett feierte, kam eine gehörige Portion Energie auf das Spielfeld. Needham hatte großen Anteil daran, dass es nach 30 Spielminuten 65:64 für das Korner-Team stand. Aber die Führung hielt nicht: Knapp zwei Minuten vor Abpfiff ging Bremerhaven in Führung – und verteidigte diese bis zum Abpfiff.

Aktuell befinden sich die Löwen auf dem zehnten Platz und sind zwei Plätze von den Playoff-Rängen entfernt. Die Eisbären Bremerhaven befinden sich auf Platz 14.

Trainerstimmen zum Spiel
Raoul Korner (Basketball Löwen Braunschweig): „Glückwunsch zum verdienten Sieg. Uns ist in den vergangenen Wochen unsere defensive Identität abhanden gekommen. Wir haben uns heute zu oft im 1-gegen-1 schlagen lassen und müssen wieder geschlossener und physischer auftreten. Wir haben die ersten 15 Minuten kontrolliert, danach aber Probleme gegen die Zonenverteidigung gehabt und den Rhythmus verloren. In den letzten fünf Minuten ist uns dann komplett der Faden gerissen und haben defensiv einen schlechten Job gemacht. Das darf aber nicht passieren, da wir uns bisher über unsere Defensive ausgezeichnet haben und darüber Spiele kontrollieren. Wenn wir davon abkommen, dann haben wir ein großes Problem. Der große Unterschied heute war auch, dass Bremerhaven den Ball gut bewegt und die Würfe getroffen hat. Wir haben den Ball auch bewegt, aber unsere Chancen nicht genutzt. Aber wir müssen jetzt vor allem unsere Identität wiederfinden und das sind wir uns auch schuldig.“

Sebastian Machowski (Eisbären Bremerhaven): „Ich freue mich sehr über diesen Sieg, weil wir jeden Punkt und Sieg brauchen, um den Klassenerhalt zu verwirklichen. Vor drei Tagen habe ich den Job angetreten, nichtwissend ob das erkannte Potenzial im Team steckt. Es gab einen Umbruch im Team, dadurch dass Tyrus Thomas das Team verlassen hat. Und das wir nach nur drei gemeinsamen Trainingseinheiten hier gewinnen, ist eine starke Leistung, die meinen Respekt verdient und meinen Eindruck bestätigt, dass Potenzial vorhanden ist. Wir haben dies durch unser Teamplay auf das Spielfeld gebracht und auch Vertrauen in die Mitspieler gezeigt. Sicherlich war nicht alles perfekt und wir haben uns teilweise das Leben selbst schwer gemacht. Aber umso mehr freut es mich, dass wir das heute geschafft haben.“

Lisa Matschinsky (SUBWAY Medien) / Fotocredit:Ingo Hoffmann

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