(c) Basketball Löwen Braunschweig

Basketball Löwen Braunschweig liefern erfolgreichen Adventskrimi

Nicht ganz so besinnlich ging es am zweiten Advent in der Volkswagen Halle zu: Die Braunschweiger Basketball Löwen lieferten sich einen spannenden Kampf mit den MHP RIESEN Ludwigsburg – Und konnten das Spiel in der Verlängerung für sich entscheiden.

Im ersten Viertel starteten die Basketball Löwen noch sehr stark. Sie fanden gut ins Spiel und zeigten sich sowohl offensiv als auch defensiv von ihrer besten Seite. Zwischenzeitig führten sie mit 14 Punkten (24:10, 8. Minute). In den letzten Minuten kamen sie etwas aus dem Takt und die Ludwigsburger konnten aufholen. Am Ende des ersten Viertels stand es 26:20.
Die Ludwigsburger konnten in der 16. Minute des zweiten Viertels das erste Mal die Führung für sich beanspruchen. Bis zur Halbzeit blieb es eng, allerdings konnten die Löwen aufholen. Zwischenstand zur Halbzeit: 42:42.

Das dritte Viertel startete für die Löwen genauso munter wie das erste. Nach einem 10:2-Erfolg legte RIESEN-Coach John Patrick in der 24. Minute eine Auszeit ein. Die Gäste reagierten daraufhin und lagen nach einem 10:0-Lauf in der 28. Minute wieder vorne und konnten den Vorsprung (62:66) mit in die vorerst letzten zehn Minuten nehmen.
Sie bauten ihren Vorsprung im letzten Viertel aus: Wegen vier Dreiern der RIESEN stand es schnell 68:79. Die Gäste behielten jedoch trotz guter Aktionen der Löwen die Führung. Mit nur noch 24 Sekunden auf der Uhr versenkte DeAndre Lansdowne gleich zwei Dreier zum 86:87. Nach einem Foul an Scott Eatherton hätte dieser mit zwei Freiwürfen und nur noch einer Sekunde Spielzeit das Spiel für die Braunschweiger entscheiden können. Der erste Wurf ging rein, der zweite jedoch nicht. Mit 87:87 ging es in die Verlängerung.

In der Nachspielzeit konnte wieder Scott Eatherton an der Freiwurflinie punkten. Er traf bei einem Stand von 99:97 den ersten Wurf, vergab jedoch den zweiten. Allerdings erzielte der letzte Wurf von Kelan Martin nur zwei Punkte. Mit einem knappen Endstand von 100:99 holten die Braunschweiger den Sieg.

Die Viertel und Nachspielzeit im Überblick: 26:20, 16:22, 20:24, 15:21, 13:12.

Trainerstimmen zum Spiel:
Frank Menz (Basketball Löwen Braunschweig): „Ich denke, das ist ein kurioses
Ergebnis für zwei Mannschaften, die sich in der Regel über die Defense definieren. Wir
können aber sehr stolz sein auf unsere heutige Leistung. Die Ludwigsburger waren vor
dem Spiel nicht nur die beste Rebound-Mannschaft in der Bundesliga, sondern sie waren
die beste Offensiv-Rebound-Mannschaft. Das war unser Fokus und wir haben jetzt am
Ende sechs Offensiv-Rebounds mehr und insgesamt acht Rebounds mehr geholt, das ist
eine bärenstarke Leistung. Bei den Ballverlusten haben wir in der ersten Halbzeit nur vier
gehabt, insgesamt neun, das ist für uns gegen eine sehr aggressive Verteidigung ein
Top-Ergebnis. Man kann sehr zufrieden sein. Wir waren das erste Mal komplett und alle
Spieler hatten einen Anteil am Sieg, was natürlich ganz wichtig für die Stimmung ist.“

John Patrick (MHP RIESEN Ludwigsburg): „Ich möchte Braunschweig gratulieren, am
Ende war es ein verdienter Sieg. Sie hatten am Anfang eine gute Intensität und waren
gut vorbereitet und haben gleich ganz schnell geführt. Wir haben uns zurückgekämpft
und dachten, dass wir das Spiel in der Hand hatten. Aber am Ende hat Lansdowne
spektakulären Dreier getroffen und über das ganze Spiel hat Braunschweig den Ball gut
kontrolliert und gut bewegt. Wir hatten zu viele hektische Aktionen, hatten mehr Turnover
und weniger Rebounds als Braunschweig. Es tut weh zu verlieren, aber es ist ein
verdienter Sieg für Braunschweig.“

 

Am kommenden Samstag, den 15. Dezember 2018, treffen die Braunschweiger Basketball Löwen auf die Eisbären Bremerhaven.

Weitere Informationen finden sich unter www.basketball-loewen.de.

 

Giana Holstein (SUBWAY Magazin – oeding magazin GmbH) / Fotocredit: Basketball Löwen Braunschweig

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