(c) Ingo Hoffmann

Basketball Löwen Braunschweig verlieren deutlich gegen Frankfurt

Für die Basketball Löwen Braunschweig war der vergangene Sonntag wahrlich kein Glückstag. Mit 59:77 verloren sie deutlich gegen den Tabellenvierten und FIBA EuropeCup Final-Four-Teilnehmer Fraport Skyliners.

Trotz Heimvorteil der Basketball Löwen Braunschweig lieferte das hessische Team einen Start-Ziel-Sieg ab und gab den Löwen nicht eine einzige Chance, die Führung zu übernehmen. Zuerst ging das Fraport-Team mit 3:0 in Führung. Der Braunschweiger Keaton Grant erzielte mit seinem Treffer in der siebten Minute zwei Punkte für das Konto der Löwen. Durch insgesamt vier Freiwürfe und einen Nahdistanzwurf zogen die Hessen aber schnell mit 9:2 davon.  Die Löwen Nicolai Simon und Tyrone Nash konnten mit zwei Körben insgesamt auf 5:9 verkürzen, jedoch nützen beide Korbtreffer nichts, denn die Frankfurter konnten sich weiterhin stark absetzen – mit vier Punkten hintereinander.

Auf vier schnelle hessische Punkte in Folge reagierte Braunschweigs Trainer Raoul Korner mit einer Auszeit. Doch das erbrachte auch keinen Erfolg,  denn die Löwen liefen mittlerweile einem zweistelligen Rückstand hinterher.

Immerhin: Braunschweigs Guard-Spieler Keaton Grant zeigte sich in diesem Spiel deutlich verbessert auf dem Feld. Zur Halbzeit hatte er 50 Prozent seiner Würfe auch versenkt und traf mit einem Mitteldistanzwurf zum 30:40 Halbzeitergebnis.

Zu Beginn des dritten Viertels gerieten die Löwen in einen 30:45-Rückstand. Und aus diesem Keller kamen die Braunschweiger nicht mehr heraus. In den letzten vier Minuten erzielten die Löwen nur noch vier Zähler – und die Hessen gewannen deutlich mit 77:59.

Mit 13 Punkten war Tyrone Nash der erfolgreichste Löwen-Spieler. Danilo Barthel war mit 16 Punkten und zehn Rebounds der beste Fraport Skyliner.

Trainerstimmen zum Spiel
Raoul Korner (Basketball Löwen Braunschweig): „Glückwunsch zum verdienten Sieg. Man kann es kurz und knapp auf den Punkt bringen: Wir haben gegen das bessere Team verloren. Frankfurt hat konsequent getroffen und damit auch unseren defensiven Plan durcheinander gebracht. Wir wollten versuchen, ihren Rhythmus durch wechselnde Verteidigungen zu stören, haben dann aber davon Abstand genommen. Außerdem hatten wir Probleme, Frankfurt am Offensiv-Rebound zu hindern. Unterm Strich hat Frankfurt verdient gewonnen, sie waren einfach besser.“

Gordon Herbert (FRAPORT SKYLINERS): „Unsere Einstellung war von Beginn an gut. Wir hatten auch sofort gute Antworten auf die Braunschweiger Zone gefunden, indem wir wichtige Würfe getroffen haben. Zudem haben wir Braunschweig nicht in die offensive „transition“ kommen lassen und an beiden Enden des Feldes einen guten Job gemacht. Einfache Würfe und Rebounds waren der Schlüssel in diesem Spiel.“

Lisa Matschinsky (SUBWAY Medien) / Fotocredit: Ingo Hoffmann

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