(c) Ingo Hoffmann

Basketball Löwen Braunschweig verlieren knapp in Würzburg

Gegen einen direkten Konkurrenten um das Erreichen der Playoff-Plätze verloren. Die Basketball Löwen Braunschweig gingen gegen die s.Oliver Baskets Würzburg mit einem finalen Punktestand von 68:69 knapp als Verlierer vom Court – der Abstand zum letzten Playoff-Platz, den die Würzburger innehaben, beträgt damit schon sechs Punkte. Lange sah es aber nach einem Sieg aus, denn gleich die ersten beiden Viertel gewannen die Korner-Jungs mit 17:15 und 20:13. Nach der Halbzeit gelang ihnen ein 20:20-Gleichstand im dritten Viertel. Doch dann gingen die Würzburger 42 Sekunden vor Abpfiff der Partie mit einem Dreier in Führung und bauten diese auf 21:11 aus. So ging das Spiel – durch ein unkonzentriertes letztes Viertel – mit nur mit einem Punkt Unterschied verloren.

Der beste Braunschweiger Spieler wurde Nicolai Simon mit insgesamt 13 Punkten. Im Würzburger-Team war Lamonte Ulmer der Erfolgreichste. Er erzielte 15 Zähler.

Das Korner-Team steht weiterhin mit 22 Punkten auf Platz zehn – allerdings hat man den direkten Vergleich gegen die derzeit auf Platz neun rangierenden punktgleichen Hagener gewonnen. Ein Vorteil, der aber erst zum Saisonende zum Tragen kommt.

Trainerstimmen zum Spiel
Raoul Korner (Basketball Löwen Braunschweig): „Glückwunsch an Würzburg zum Sieg. Man hat gesehen, dass heute viel auf dem Spiel stand. Das Niveau des Spiels war unterirdisch. Wir haben nie wirklich ins Spiel gefunden, deshalb hat es mich selbst überrascht, dass wir so lange vorne waren. Mit so einer Leistung müsste man eigentlich gerade in einer Halle wie Würzburg mit dieser Atmosphäre aus der Halle geschossen werden, aber wir blieben lange im Spiel. Der Spielstand hat aber in keiner Weise unserer Leistung entsprochen, wir haben uns vom Spielverlauf täuschen lassen. Als Würzburg ein wenig begonnen hat, das Niveau zu steigern, haben sie in die Partie gefunden und die Big Plays gemacht. Für mich war es eine extrem enttäuschende Leistung. Wir wussten, dass das Spiel für uns mehr oder weniger `do or die´ für die Playoffs ist. Es ist bitter, dann so eine Leistung von der Mannschaft zu bekommen. Vielleicht müssen wir auch der Realität ins Auge sehen und uns darüber freuen, dass wir schon elf Siege haben.“

Doug Spradley (s.Oliver Baskets): „Wir haben nur in den letzten sechs Minuten das gespielt, was wir eigentlich vorhatten. Da haben wir endlich aggressiver gespielt, die Rebounds besser kontrolliert, Braunschweig musste schwierige Würfe nehmen. Dann haben wir auch die Big Plays gemacht und die wichtige Würfe getroffen. Wir haben in der Verteidigung die nötigen Stops geschafft und im Angriff endlich den Ball bewegt und mit ein wenig mehr Herz und Intensität gespielt. Das hat in den 34 Minuten vorher gefehlt, Braunschweig war viel aktiver. Unsere Fans haben uns wieder sehr gut unterstützt. Nicht nur die wichtigen Würfe von Mo Stuckey, auch die Verteidigung und die Offensivrebounds von Lamonte Ulmer waren ein wichtiger Faktor. Wir sind glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben und nehmen diese zwei Punkte gerne mit.“

Lisa Matschinsky (SUBWAY Medien) / Fotocredit: Ingo Hoffmann

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