Basketball (c) Sabri Tuzcu stocknap_io

Basketball Löwen unterliegen amtierendem deutschen Meister

Vor 2.992 Zuschauern haben die Basketball Löwen Braunschweig in der Volkswagen Halle mit einem Endergebnis von 61:87 eine Niederlage gegen den FC Bayern Basketball einstecken müssen. Bedingt durch die Ausfälle der verletzten DeAndre Lansdowne und seinem Guard-Kollegen Bazou Koné waren die Chancen der Hausherren beim Debüt von Neuzugang Shaquille Hines gering. Was bis zur Halbzeit nach einem guten Start für die Braunschweiger aussah – dem Team von Headcoach Frank Menz fehlten im ersten Viertel lediglich acht Zähler –, erwies sich spätestens ab Beginn des dritten Viertels als unausweichliches Desaster: Dem FCBB gelang ein 18:0-Lauf, den die Löwen ab der 26. Minute nicht mehr einzuholen vermochten. Im gesamten Spiel stachen zwei Spieler besonders positiv hervor: Scott Eatherton erreichte für die Braunschweiger ein Double-Double von 16 Zählern und zehn Rebounds, für die Bayern war Braydon Hobbs mit 15 Punkten am erfolgreichsten.

Viertel aus Löwensicht: 9:19, 19:17, 19:27, 14:24

Trainerstimmen zum Spiel:

Frank Menz (Basketball Löwen Braunschweig): „Gratulation an München zum Sieg. Wir haben aber eine ordentliche erste Halbzeit gegen einen sehr, sehr starken Gegner gespielt. Wir haben allerdings viel liegen lassen, weil wir zu nervös agiert haben. Dennoch waren wir zur Halbzeit auf 8 Punkte dran. Insgesamt war das Spiel heute schwierig zu coachen, weil uns ohne Bazou und Dre zwei Guards fehlten und viele Spieler auf anderen Positionen spielen mussten. München ist dann auch sehr gut aus der Halbzeit gekommen. Sie haben sehr intensiv gespielt und stark verteidigt und wir haben zu viele Fehler gemacht. Unterstützt wurden sie aber auch von dem dritten Schiedsrichter der heutigen Partie. Das war eine schwache Leistung von ihm. Für uns war es trotzdem ein super Spiel, um zu lernen. Gut auch, dass Shaquille Hines in seinem ersten Spiel relativ viel spielen konnte.“

Dejan Radonjic (FC Bayern Basketball): „Am Anfang hatten wir ein paar Probleme in unserer Offensive. Nach ein paar Minuten habe ich die Spieler gewechselt und anschließend haben wir viel aggressiver und besser gespielt. Im zweiten Viertel hat meine Mannschaft in der Defense etwas nachgelassen, aber nach 20 Minuten haben wir auch dort wieder aggressiv gespielt. Ich konnte in der zweiten Halbzeit etwas durchwechseln. Das war wichtig im Hinblick auf unseren Spielplan, der durch die anstehenden Spiele in der Euroleague sehr schwierig ist.“

Viktoria Knapek (SUBWAY Magazin – oeding magazin GmbH) / Fotocredit: Sabri Tuzcu stocknap_io

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.