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»Bis zum Ende probiert«

Löwen gegen Löwen: Als Gast beim TSV 1860 München musste sich die Braunschweiger Eintracht am Samstag, 20. Oktober, vor 15.000 Zuschauern mit einem 0:2 geschlagen geben. Obwohl zwischenzeitlich und auch nach dem 1:0 eine Chance auf Führung bestand, ließen die Blau-Gelben viele Gelegenheiten ungenutzt. Auf Seiten der Gastgeber trafen Bekiroglu (51.) und Kindsvater (90.) in der Nachspielzeit.

Trainer André Schubert sah dennoch Potential. Für den gebürtigen Kasseler war es das erste Spiel als Löwen-Trainer, nachdem sich Eintracht in der Länderspielpause von Henrik Pedersen getrennt hatte. Er gab eine erste Einschätzung ab: „Wir haben in den ersten zehn Minuten gesehen, dass es Gründe für unsere Tabellensituation gibt. Wir haben dann besser ins Spiel gefunden, wenig zugelassen und uns Chancen herausgespielt. Vor dem Ende der ersten Halbzeit hatten wir die große Gelegenheit, in Führung zu gehen. Kurz nach der Halbzeit kriegen wir dann das Gegentor – es hat ein paar Minuten gedauert, bis wir uns davon erholt haben. Wir waren kompakt, haben gut gegen den Ball gearbeitet. Wir hatten noch einige gefährliche Aktionen im Strafraum des Gegners, am Ende haben wir uns aber nicht belohnt. Die Jungs haben es bis zum Ende probiert, aber im letzten Drittel fehlt dann manchmal ein wenig der Mut – das ist aber auch normal in unserer Situation. Wir müssen, gerade bei einer so jungen Mannschaft, noch viel an uns arbeiten, das geht nicht von heute auf morgen.“

In dieser Saison war es das sechste Auswärtsspiel ohne Sieg für die Löwen. Durch das Ergebnis vergrößert sich der Abstand zum Tabellenvorletzten Energie Cottbus um vier Punkte von acht auf zwölf. Das nächste Spiel findet zu Hause gegen den VfL Osnabrück statt. Anpfiff ist am Freitag, den 26. Oktober um 19 Uhr im Eintracht-Stadion. Weitere Informationen finden sich unter www.eintracht.com.

Katharina Holzberger (SUBWAY Magazin – oeding magazin GmbH) / Fotocredit: Martin Fisch (flickr)

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