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Brahms und »Die Geisterbraut« im Herbstkonzert

Das beliebte Herbstkonzert inszeniert am 30. Oktober zwei besondere Chöre: Johannes Brahms’ selten gespielte letzte Komposition für sechsstimmigen Chor und Orchester, den „Gesang der Parzen“ op. 89, und Antonin Dvořáks „Geisterbraut“ (Svatební košile) für Soli, Chor und Orchester op. 69 (gesungen in tschechischer Sprache). Der dramatische „Gesang der Parzen“ nach dem Text der Iphigenie auf Tauris von Goethe ist 1882 komponiert und in Basel uraufgeführt worden und zeigt den virtuosen Spätstil des Komponisten. Antonin Dvořáks Kantate „Die Geisterbraut“ entstand nach einer Ballade von Karel Jaromír Erben und wurde 1885 in Pilsen uraufgeführt. Die Chorballade erzählt von einer jungen frommen Braut, deren Bräutigam verschollen ist. Als dieser erscheint und sie sofort ins Brautgemach entführen möchte, stellt sich heraus, dass er bereits tot und das Brautgemach ein offenes Grab auf dem Friedhof ist. Das Mädchen versucht ihn zu überlisten, doch nur das Gebet und der anbrechende Tag bringen die Erlösung.

Das Herbstkonzert findet am 30. Oktober um 19 Uhr in der St. Johannis-Kirche Braunschweig, Kapellenstraße 14, statt. Weitere Informationen finden sich unter Telefon (05 31) 12 57 12 sowie online unter www.snc-bs.de.

Evelyn Waldt (SUBWAY Magazin – Oeding Druck) / Fotocredit: paudia (Flickr)

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