(c) Staatstheater Braunschweig

»Der fliegende Holländer« im Großen Haus

Eine Ewigkeit auf hoher See zu verbringen bis zu dem Tag, an dem er eine Frau findet, die ihm ewige Treue hält – so lautet der Fluch des fliegenden Holländers, weil er Gotteslästerung betrieben hat. Es heißt, dass Richard Wagner während der eigenen Flucht aus Riga in die Hauptstadt Großbritanniens zum ersten Mal von der uralten Sage hörte. Nach ebendieser stürmischen Schiffsfahrt schrieb er seine weltberühmte Oper, die seiner Tätigkeit als Hofkapellmeister in Dresden den entscheidenden Anstoß gab. Im Gegensatz zum Original verlegte Wagner den Handlungsstrang vom Kap der guten Hoffnung nach Norwegen, nahm an der mythischen Geschichte des Verfluchten jedoch keine gravierenden Änderungen vor. Mit seinem komponierten Musikstück bestehend aus drei Aufzügen kreierte er schon im Jahr 1843 den Prototyp einer „Romantischen Oper“.

Unter der Leitung von Srba Dinić feiert der Opern-Klassiker am Samstag, 13. Oktober in Braunschweig Premiere. Interessierte können sich den fliegenden Holländer um 19.30 Uhr im Großen Haus, Am Theater, anschauen. Bis zur Dernière am 2. Februar 2019 werden neun weitere Termine angeboten. Weitere Informationen finden sich unter Telefon (05 31) 1 23 40 sowie online unter www.staatstheater-braunschweig.de.

Viktoria Knapek (SUBWAY Magazin – oeding magazin GmbH) / Fotocredit: Staatstheater Braunschweig

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