(c) Katharina Holzberger

»Der Kampf geht weiter – damit Frauen in Würde leben«

Lea Ackermann, die Vorsitzende und Gründerin einer der wichtigsten internationalen Hilfswerke für Frauen in Not, präsentiert ihr biographisches Porträt, das sie gemeinsam mit Michael Albus verfasste. Die eindrucksvolle Frau ging als Ordensschwester nach Afrika und sah sich dort mit dem Elend von Zwangsprostituierten konfrontiert. Anstelle wegzuschauen, gründete sie im Oktober 1985 die Menschenrechts- und Hilfsorganisation SOLWODI – „SOLidarity with WOmen in DIstress“, zu Deutsch „Solidarität mit Frauen in Not“ –, mit der sie erstmals von Armut betroffenen Frauen eine Perspektive außerhalb der Prostitution gegeben hat. Albus forderte Ackermann zu einem sehr persönlichen Selbstbild auf, in dem sie ausführlich darauf eingeht, wie sie zu dem Menschen geworden ist, der sie heute ist und woher sie die Kraft schöpft, mit ihrem Kampf weiterzumachen.

Interessierte können an der Lesung am Dienstag, 20. Februar um 20.15 Uhr in der Buchhandlung Graff, Sack 15, Braunschweig, teilnehmen. Die Teilnahmegebühr beträgt 12 Euro sowie ermäßigt 10 Euro, wobei der Erlös an SOLWODI Deutschland e.V. gespendet wird. Weitere Informationen finden sich online unter www.graff.de.

Viktoria Mitjuschin (SUBWAY Magazin – oeding magazin GmbH) / Fotocredit: Katharina Holzberger

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