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Die Bronzefiguren der Fallersleber-Tor-Brücke

Die Ausstellung „Zerrissene Zeiten. Krieg. Revolution. Und dann? Braunschweig 1916 – 1923.“ ist noch bis zum 20. Januar 2019 im Haus am Löwenwall zu sehen. Sie umreißt die gesellschaftspolitische Zeit nach dem Ersten Weltkrieg und das Ende der aristokratisch regierten Gesellschaft als Folge der Novemberrevolution.

Im Rahmen der Reihe „Mittagspause im Museum“ und in Anlehnung an die Ausstellung werden zwei stark beschädigte Gipsfiguren des Braunschweiger Bildhauers Hermann Siedentop erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Dabei handelt es sich um die Modelle für Bronzefiguren Braunschweiger Soldaten, die einst an der Fallersleber-Tor-Brücke angebracht waren. Siedentop (1864 – 1943), der erst eine Lehre unter dem Bildhauer Carl Friedrich Echtermeier und dem Architekten Constantin Uhde absolvierte, lehrte später Bildhauerei in Braunschweig an der Kunstgewerbeschule.

Die wechselvolle Geschichte der Brücke und der Bronzefiguren wird Dr. Andreas Büttner, Kurator der Skulpturensammlung, erläutern. Im Anschluss können Besucher noch bei einem Stück Apfelstrudel und Kaffee verweilen.

„Mittagspause im Museum“ findet am Mittwoch, 10. Oktober, 12.30 Uhr im Städtischen Museum Braunschweig – Haus am Löwenwall, statt. Der Eintritt zur Veranstaltung ist im Eintrittspreis zur Ausstellung enthalten. Weitere Informationen unter www.braunschweig.de/museum.

Katharina Holzberger (SUBWAY Magazin – oeding magazin GmbH) / Fotocredit: Brunswyk (Wikipedia)

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