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Die Kokosnuss als Krone der Schöpfung

„Imperium“, ein Schauspiel von Christian Kracht, hat am 17. November um 19.30 Uhr Premiere im Kleinen Haus des Staatstheaters Braunschweig.

Die Kokosnuss als Krone der Schöpfung – das ist zumindest die Vorstellung des deutschen Apothekers und Aussteigers August Engelhardt, der sich nach Deutsch-Neuguinea aufmacht, um dort eine Kokosplantage zu betreiben. Im Pazifik, in einer Kolonie des Wilhelminischen Reiches, gründet er 1902 die Religionsgemeinschaft der Kokovoren. Als fanatischer Vegetarierer verehrt Engelhardt die Kokosnuss als eine göttliche Frucht und strebt danach, seine Ideologie des Kokovorismus missionarisch zu verbreiten. Christian Kracht greift die Biografie dieses lebensreformatorisch beseelten Weltverbesserers auf und erzählt von einer Spirale des Wahnsinns, in der sich der europäische Sonnenanbeter in der Abgeschiedenheit der Südsee verstrickt.

Das Stück wird am 17. November um 19.30 Uhr im Kleinen Haus des Staatstheaters Braunschweig, Magnitorwall 18, uraufgeführt. Weitere Infos unter www.staatstheater-braunschweig.de.

Louise Noeske (SUBWAY Magazin – oeding magazin GmbH) / Fotocredit: Greg_Men (flickr)

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