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Eintracht Braunschweig und der VfL Wolfsburg ziehen ein in die nächste DFB-Pokalrunde

Die erste Runde des DFB-Pokals konnten Eintracht Braunschweig (1:0) und der VfL Wolfsburg (4:1) am vergangenen Samstag für sich entscheiden. Beide Teams ziehen damit in die nächste Pokalrunde ein.

Nach der Partie auf dem Betzenberg änderte Löwen-Coach Torsten Lieberknecht in der ersten DFB-Pokalrunde gegen den Halleschen FC seine Anfangsformation auf nur einer Position: Stürmer Emil Berggreen wurde von Neuzugang Mads Hvilsom ersetzt.

Über weite Strecken der Partie präsentierte sich der HFC als ebenbürtiger Gegner. Mehrfach hatte das Sturmduo Osayamen Osawe/Timo Furuholm gute Chancen. Der einzige Treffer fiel jedoch erst in der zweiten Halbzeit – und zwar für die Eintracht, als Jan Hochscheidt das Leder flach in die Mitte brachte, wo der später eingewechselte Emil Berggreen eigentlich als Abnehmer stehen sollte – dieser verpasste allerdings, doch Hendrick Zuck erreichte den Ball am zweiten Pfosten und netzte in der traditionsreichen 67. Minute ein. Nach dem Führungstreffer der Braunschweiger ging das Spiel fast nur noch auf das Tor der Gäste, ein weiterer Torerfolg blieb aber aus, sodass am Ende das 1:0 stand.

Auch der VfL Wolfsburg siegte eher glanzlos, dafür aber effektiv: Beim Drittligisten Stuttgarter Kickers setzte der deutsche Vizemeister fast ausschließlich auf Konter und demonstrierte den Zwei-Klassen-Unterschied vor allem in der Chancenverwertung. Neuzugang Max Kruse (4.), Bas Dost (45.) und Kevin De Bruyne (47.) sorgten für die ersten drei Tore, ehe Lhadji Badiane in der 79. Minute das 1:3 markieren konnte. Einen weiteren VfL-Treffer legte dann noch einmal Nicklas Bendtner (86.) nach, sodass die Partie schlussendlich mit einem 4:1 endete.

Trainerstimmen
Torsten Lieberknecht (Eintracht Braunschweig): „Klar ist, dass wir kräftig durchpusten. Es war ein glücklicher Sieg in diesem Pokal-Fight. Da wir in dieser einen Situation nach der Einwechslung von Hendrick Zuck, das Tor gemacht haben. Es macht mich stolz, dass wir diesen Kampf angenommen haben. Wir sind glücklich, dass wir weitergekommen sind.“

Dieter Hecking (VfL Wolfsburg): „Ein ordentliches Pokalspiel beider Mannschaften. Man sieht, wie brandgefährlich wir umschalten können, wenn man uns die Räume gibt.“

Maria Lüer (SUBWAY Medien) / Fotocredit: Jörg Peters

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