(c) Jörg Peters

Eintracht und St. Pauli trennen sich torlos

Am Samstag, 10. März 2018 hat sich die Eintracht Braunschweig am Millerntor einen Punkt gesichert. In der hart umkämpften Partie gegen St. Pauli fiel kein Tor, jedoch immerhin zweimal Pfosten von Suleiman Abdullahi.

Bereits in der dritten Spielminute hätte es die frühe Führung geben können: Nyman behauptet im Strafraum den Ball gegen Avevor, doch Himmelmann vereitelt im letzten Moment die Chance mit seinem Fuß. Die temporeiche, ausgeglichene Partie mit einigen guten Möglichkeiten geht mit einem gerechten Unentschieden in die Halbzeit-Pause. In der 55. Spielminute erhält Abdullahi die nächste große Chance: Er kommt aus dem Mittelfeld an den langen Ball, zieht vorbei an Ziereis, der Ball trifft aber nur den linken Pfosten.

In der 74. Spielminute wird es auch im Eintrachtfeld eng: Allagui gibt ab zu Bouhaddouz, der mit einem Flachschuss zum Tor ansetzt. Fejzic macht jedoch im letzten Moment die Beine zu und verhindert das 1:0. Schon in der 81. Minute kommt die zweite wichtige Torchance: Nach einem Doppelpass mit Schönfeld trifft Abdullahi aus einem spitzem Winkel wieder nur den Pfosten.

Die Löwen bauen ihre Remis-Serie weiter aus. Mit der heutigen Punkteteilung war es bereits das zwölfte Unentschieden in der aktuellen Spielzeit.

 

Die Stimmen zum Unentschieden:

Jan Hochscheidt:
Wir hatten die Chancen, hier auch mit drei Punkten vom Platz zu gehen. Ich denke, wer hier das erste Tor geschossen hätte, der wäre auch der Sieger gewesen. Wir müssen jetzt konstant punkten und vor allem unsere Heimspiele gewinnen. Nach der Partie in Fürth haben wir gegen Regensburg eine gute Reaktion gezeigt. Heute haben wir dann einen Punkt erkämpft. Auf dem Rasen war es aber auch schwierig, schönen Fußball zu spielen.

Jasmin Fejzic:
Wir hätten gerne gewonnen, die Chancen dazu waren da. Aber natürlich haben wir lieber einen Punkt als gar keinen. Es war für beide Mannschaften ein intensives Spiel. Das, was wir uns vorgenommen haben, haben wir umgesetzt. In der einen oder anderen Szene hätten wir vielleicht besser abspielen können. Es ist weiterhin brutal eng in der Liga, wir müssen weiter von Spiel zu Spiel denken.

Mirko Boland:
Ich denke, die Großchancen hatten eher wir. Letztendlich müssen wir mit dem Punkt leben und das können wir auch. Natürlich hätten wir trotzdem gerne den Dreier geholt. Es war von beiden Mannschaften ein großer Fight. Es geht im Moment nicht darum, den Gegner auseinander zu spielen, die Situation dafür ist gerade einfach nicht gegeben. Der Platz steht unserem in Nichts nach, es war nicht einfach auf dem Rasen.

Richard Neudecker:
Auch wir müssen um jeden Punkt kämpfen, jeder Zähler ist wichtig. Und es war wichtig, die Null zu halten. Ich hatte ein, zwei Chancen, die leider nicht auf das Tor kamen.

Torsten Lieberknecht:
Beide Mannschaften hatten den Siegtreffer auf dem Fuß. Jasi Fejzic hat zweimal gut gehalten, unsererseits hatten wir den Pfosten im Weg oder haben den besser Postierten übersehen. Es war ein umkämpftes, intensives Spiel, was wir von der Mannschaft auch eingefordert hatten. Es ist immer ein Highlight, hier zu spielen. Beide Teams haben physisch alles reingeworfen.

Markus Kauczinski:
Es war ein hart umkämpftes Spiel, für die Zuschauer war es sicher interessant. Wir hatten ein paar gute Möglichkeiten, die hatte Braunschweig aber auch. Es hätte auch 2:2 ausgehen können, aber ich denke auch so war es ein ordentliches Spiel. Gerade für die schwierigen Bodenverhältnisse hier war es ein ansehnliches Zweitligaspiel. Am Ende muss man mit dem Unentschieden leben und das können wir auch.
Evelyn Waldt (SUBWAY Magazin – oeding magazin GmbH) / Fotocredit: Jörg Peters

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