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Gemeinsam an der Wabe Rocken

Das inklusive Musik-Festival „Rock an der Wabe“ bringt am 19. August 2017 in Neuerkerode schon zum neunten Mal Rock-Freunde zum Toben. Das von der Evangelischen Stiftung Neuerkerode ausgerichtete Open-Air-Event lebt Inklusion und zeigt, wie gute Musik viele vermeintliche Barrieren überwinden und unterschiedlichste Menschen gemeinsam begeistern kann. Nicht nur vor sondern insbesondere auch auf der Bühne stehen dabei jedes Jahr Menschen mit und ohne Behinderung, um auf dem Dorfplatz zusammen zu musizieren, zu rocken, zu feiern, zu essen und zu trinken. Die Headliner Black/Rosie werden an diesem Abend unterstützt durch die Residents The Mix, die Blech-Blas-Rapper von Flooot, die Schweden-Rocker Crazy Mike und die Jugendband Underrock.

Das Open-Air-Rock-Festival beginnt am 19. August 2017 um 16.30 Uhr auf dem Dorfplatz Neuerkerode. Der Eintritt ist frei. Mehr Informationen zur Veranstaltung finden sich auf www.neuerkerode.de.

BLACK/ROSIE

Diese Frauen stehen mächtig unter Strom: Mit Powerröhre Karo, Gitarrenvirtuosin Gaby und ihren Bandkolleginnen Jeanine am Bass, Dörte mit Rhythm Guitar und Dajana an den Drums erlebt man ein ganz eigenes aber nicht minder energetisches AC/DC-Konzert. Bei der Megastimmung, die bei „Highway to Hell“, „T.N.T.“ und „You Shook Me All Night Long” in ihrer stimmgewaltigen Covershow aufkommt, können sich die Vorbilder Brian Johnson und Angus Young noch etwas abgucken. Diese besondere Tributeband zeigt, wie gut Frauenpower und harte Rockmusik zusammenpassen. Die fünf Profimusikerinnen aus Hannover und Wernigerode touren seit 2006 durch Europa und standen bereits bei über 300 Shows mit Größen wie T-Rex, Doro Pesch, Tito & Tarantula und Subway to Sally auf der Bühne.

THE MIX

Für die Neuerkeröder Rocker von The Mix ist der Festival-Auftritt ein Heimspiel. Die 2009 gegründete Band mit hat die Wabe-Bühne schon in den vergangenen Jahren gerockt. Die inzwischen zwölfköpfige Band mit Menschen mit Behinderung feiert mit Gesang, Gitarren, Bass, Keyboard und Schlagzeug die Vielfalt und Individualität und ist längst nicht mehr nur regional, sondern auch international gefragt, wie sie mit Auftritten in verschiedenen europäischen Ländern, Namibia und den USA gezeigt haben. Ihre handgemachten Rock-Pop-Songs überzeugen durch ihren vielstimmigen Gesang. Sie thematisieren unter anderem Toleranz, Akzeptanz und die Möglichkeiten der Teilhabe und berühren und inspirieren durch ihre Authentizität. The Mix hat im vergangenen Oktober ihre neueste Platte „Schwarz oder Weiß“ herausgebracht und wird auch einige Lieder daraus vorstellen.

FLOOOT

Die frechen Blech-Bläser aus Göttingen sind mit ihrem „Göttingen“-Song, der zusammen mit Streichern des Göttinger Symphonie-Orchesters entstanden ist, bundesweit bekannt geworden. Die sechs temperamentvollen jungen Männer mit Trompete, Posaune, Gitarre, Bass und Schlagzeug, kombinieren moderne Blasmusik mit lebensfrohem deutschem Sprechgesang. Flooot wurden 2011 gegründet und überzeugten mit ihrer Mischung aus Funk, Ragga und HipHop unter anderem beim größten non-profit Bandwettbewerb Deutschlands „local heroes“ als „Beste Newcomer Band Niedersachen 2012“ (unter ihrem früheren Namen „What The Funk“) und auf großen Bühnen in Göttingen (Pop meets Classic, NDR2 Soundcheck Neue Musik-Festival) und Hamburg (Live für die Insel-Festival, Elbjazz-Festival).

CRAZY MIKE

Ein weiteres Highlight des inklusiven Events ist die Progressive-Rock-Band Crazy Mike aus Lund in Schweden. Die weltweit tourende Band mit Menschen mit Behinderung gründete sich schon 2007 und ist seit 2015 Teilnehmer des europäischen Projekts „Music unites Europe“. Erstmals treten sie nun in Deutschland auf. Crazy Mike besteht aus General Crazy für den Gesang, Danne am Bass, Tony „The Rattlesnake“ am Tamburin, Janne und Nik an Gitarre sowie einem neuen Schlagzeuger. Ihr aktuelles Album „Crazy Days“ veröffentlichten Crazy Mike Ende 2011. Der Titel bezieht sich nach eigener Information auf die Entstehungszeit der Platte.

Evelyn Waldt (SUBWAY Magazin – oeding magazin GmbH) / Fotocredit: Facebook

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