(c) eintracht.com

Kein Sieg für die Eintracht

Die Eintracht Braunschweig verpasste am 11. Spieltag kurz vor Schluss den ersehnten Heimsieg. Für die 15.392 Zuschauer des Eintracht Stadions was er es bis zum Schluss ein spannender Kampf gegen die Sportfreunde Lotte.

Schon in der 5. Minute fällt das erste Tor für die Eintracht durch Jonas Thorsen und auch in der Folgezeit liefern sie ein starkes Spiel mit einigen Gelegenheiten. In der 23. Minute ist es soweit, das nächste Tor für Blau-Gelb durch Philipp Hofmann zum 2:0. Nach einem Handspiel verwandelt Hofmann einen Elfmeter, obwohl Kroll in der richtigen Ecke ist.

Nach der Halbzeitpause liefern sich beide Teams eine ausgeglichene Partie. Die Gäste aus dem Tecklenburger Land verkürzen durch eine Einzelaktion von Sinan Karweina auf 2:1 (68.). In der 90. Minute machen die Sportfreunde Lotte durch Matthias Rahn den Sack zu. Nach einem langen Ball köpft Innenverteidiger Matthias Rahn das Ausgleichstor zum 2:2.

Die Stimmen zum Spiel

David Sauerland
„Wir waren hier heute über 90 Minuten die bessere Mannschaft. In der ersten Halbzeit hätten wir eventuell sogar höher in Führung gehen könne, in der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel dann etwas aus der Hand gegeben. In der Nachspielzeit noch so einen Treffer zu kassieren ist besonders bitter.“

Henrik Pedersen
„Ich bin enttäuscht über das Ergebnis, trotzdem bin ich stolz auf meine Jungs. Wir haben eine starke, mutige erste Halbzeit gespielt, hatten ein super Pressing und ein gutes Umschaltspiel. Wir waren gut mit Ball und haben dann die Tore gemacht. Wir hatten mehr Chancen und hätten auch das dritte Tor machen können. Dann bekommen wir das Gegentor. Wir kamen dann aber trotzdem wieder gut ins Spiel. Leider haben wir das dritte Tor nicht gemacht – 60 Sekunden später landet der Ball dann bei uns im Tor. Es ist bitter, dass es jetzt nur ein Punkt statt drei sind. Wir alle sind enttäuscht.“

Nils Drube
„Wir sind in der ersten Halbzeit überhaupt nicht zurecht gekommen mit dem Angriffspressing der Braunschweiger. Damit haben sie unsere Waffen aus dem Spiel genommen. Folgerichtig ist dann das 0:1 gefallen. Dadurch ist der Gegner stark geworden, hat Selbstvertrauen bekommen und die erste Hälfte bestimmt. Wir haben in der Halbzeit viel besprochen und einige Änderungen vorgenommen – das hat dann gut funktioniert. In der Nachspielzeit haben wir dann ausgeglichen. Das ist immer ein bisschen glücklich, aber vor allem ist die Mannschaft in der zweiten Halbzeit gut aufgetreten und hat sich das zu Herzen genommen, was wir in der Halbzeit angesprochen haben. Die Mannschaft hat ihre Mentalität gezeigt, das ist das, was wir neben dem Punkt heute mitnehmen.“
Evelyn Waldt (SUBWAY Magazin – oeding magazin GmbH) / Fotocredit: eintracht.com

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.