Basketball (c) Sabri Tuzcu stocknap_io

Löwen verlieren in Vechta

Eine intensive Partie ging mit 79:87 zu ende und die Basketball Löwen bleiben weiter sieglos. Zwar verlief die Begegnung am Sonntag, 28. Oktober, weitgehend ausgeglichenen, die Braunschweiger mussten sich aber beim Comeback von DeAndre Lansdowne mit 79:87 (43:42) auswärts gegen RASTA Vechta geschlagen geben.

Beide Teams schenkten sich von Beginn an wenig und lieferten sich einen spannenden Kampf. Im ersten Viertel gab es bereits sechs Führungswechsel, zum Ende hin hatten die Gastgeber aufgrund einer starken Trefferquote aus dem Feld von 60 Prozent die Nase mit 21:19 knapp vorne. Aber auch die Löwen konnten sich offensiv steigern und, angeführt von DeAndre Lansdowne, im zweiten Viertel eine knappe 28:25-Führung herausholen. In der 16. Spielminute war die Partie jedoch schon wieder ausgeglichen (33:33) und stand auch kurz vor der Halbzeit bei einer sehr engen Führung der Braunschweiger mit 43:42.

Nach der Pause traten die Gastgeber sehr griffig auf und zwangen das Menz-Team in kurzer Zeit gleich zu vier Ballverlusten, sodass die Löwen mit zehn Punkten zurücklagen (47:57, 24. Minute). Dank guter Verteidigung blieb Vechta drei Minuten ohne Korberfolg. Die Löwen konnten aufschließen, als Joe Rahon zum 60:60-Ausgleich traf. Dann lieferte RASTA in der letzten Minute zwei „Big Plays“ ab und traf zwei Dreier mit Ablauf der Wurfuhr.

Mit 62:66 ging es in das letzte Viertel und hier spielte sich BJ Blake in den Vordergrund. Er traf zwei Mal in Folge zum 67:68, woraufhin das Spiel minutenlang wieder eng war. Aber Vechta hielt die knappe Führung, hauptsächlich durch die Arbeit von Austin Hollins, der Dreier um Dreier versenkte. So auch den vorentscheidenden zum 73:80 aus Löwensicht in der 38. Minute. Der Rückstand war nicht mehr aufzuholen.

Viertel aus Löwensicht: 19:21, 24:21, 19:24, 17:21;

 

Trainerstimmen zum Spiel:

Frank Menz (Basketball Löwen Braunschweig): „Die Zuschauer haben heute ein sehr umkämpftes, ein sehr intensives Spiel gesehen. Also war es genau so, wie wir es auch erwartet hatten. Leider hat uns in der ein oder anderen Phase ein Quäntchen gefehlt. Das war jetzt unsere dritte relativ knappe Auswärtsniederlage – toughe Niederlagen. Ich denke, dass wir heute auch unsere Chancen hatten. Vechta hatte ein paar Big Plays dabei, sie haben mit den Viertelenden immer wieder einen Big Shot getroffen. Es war insgesamt ein Spiel auf Augenhöhe, wir hatten unsere Chancen – es hat leider nicht gereicht.“

Pedro Calles (RASTA Vechta): „Es war über 40 Minuten eine intensive Partie. Über diese gesamte Spielzeit haben wir sehr hart dafür gearbeitet, uns gegen ein starkes Team mit einem Sieg zu belohnen. Heute haben wir auch eine gute Balance zwischen Inside- und Outside-Game gefunden. Außerdem haben wir sehr gut auf den Ball aufgepasst, uns nur sieben Turnover erlaubt. Und dass gegen ein Team, das sehr viel Druck ausübt und das richtig gut kann. Alle im Team haben heute alles getan, um zu gewinnen. Jeder ist voll dabei und eingebunden. Unsere letzten drei Spiele waren allesamt sehr knapp. Wir müssen weiter aus diesen Erfahrungen lernen, denn solche Spiele helfen uns dabei, uns weiter zu entwickeln. Braunschweig wünsche ich für den Rest der Saison noch viel Glück!“

Evelyn Waldt (SUBWAY Magazin – oeding magazin GmbH) / Fotocredit: Basketball (c) Sabri Tuzcu stocknap_io

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