(c) Carsten Schrader / Lessingtheater (Wikipedia)

»Moshes zweites Leben« – Ein Stück über den Todesmarsch

Im Rahmen der Gedenkwoche „80 Jahre Novemberpogrome“ wird im Lessingtheater ein Stück von Martin-G. Kunze angeboten, das den Leidensweg von KZ-Häftlingen thematisiert.

Vor 73 Jahren wurde das KZ Bergen-Belsen von der britischen Armee befreit. Darunter waren auch Häftlinge, die kurz zuvor als Zwangsarbeiter bei Hanomag im KZ-Außenlager Hannover-Mühlenberg eingesetzt waren und die den Fußmarsch nach Bergen-Belsen überlebt hatten. Das Leid der Inhaftierten und was die Soldaten in diesen Tagen sahen, ist unvorstellbar.

Das Stück unter der Regie von Laetitia Mazzotti fußt auf zwei Interviews mit den Überlebenden Moshe Oster und Josef Dreilinger, die über den Todesmarsch, die Brutalität der SS-Leute, das Leben im KZ Bergen-Belsen, die Befreiung und die Zeit danach berichten. „Moshes zweites Leben“ zeigt aber auch den jugendlichen Überlebenswillen und die Hoffnungen der damals 18- und 19-Jährigen.

Das Theaterstück ab 16 Jahren „Moshes zweites Leben“ wird am Donnerstag, 18. Oktober, um 18 Uhr sowie am Freitag, 19. Oktober, um 11 Uhr auf der Studiobühne des Lessingtheaters Wolfenbüttel, Stadtmarkt 7A aufgeführt. Weitere Informationen, Veranstaltungen und Kartenreservierung finden sich unter Telefon (0 53 31) 86 502 sowie online unter www.lessingtheater-wf.de.

Evelyn Waldt (SUBWAY Magazin – oeding magazin GmbH) / Fotocredit: Carsten Schrader / Lessingtheater (Wikipedia)

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