(c) Tim Schulze

Niederlage der Basketball Löwen gegen die EWE Baskets

Vor 3115 Zuschauern unterlagen die Basketball Löwen in der Volkswagen Halle beim Auftakt in die easyCredit Basketball Bundesliga den favorisierten EWE Baskets Oldenburg mit 64:100. Zu Beginn der Partie lieferten sich beide Mannschaften einen harten Kampf. Das Spiel lief anfangs relativ ausgeglichen ab, der erste Abschnitt endete mit 16:16. Allerdings setzten sich die Gäste ab dem zweiten Viertel zunehmend durch: Mit ihrer Verteidigung machten sie den Braunschweiger immer stärkeren Druck, wodurch ihre Offense leichter Punkte erzielen konnte. Bereits vor der Halbzeitpause hatten sich die EWE Baskets einen Vorsprung von 18 Zählern erspielt. Das Menz-Team gab sich große Mühe, mit der hohen Qualität des Gegners mitzuhalten, hatte jedoch aufgrund einer Feldquote von 32 Prozent – im Vergleich dazu lag die Quote der EWE Baskets Oldenburg bei 55 Prozent – und häufigem Ballverlust deutlich schlechtere Aussichten.

Nach dem Seitenwechsel schien sich die Lage für die Braunschweiger zu verbessern: Sie konnten mehr Treffer verbuchen und zeigten auch eine stärkere Abwehr. In der 23. Minute gelang es Christian Sengfelder sogar, den ersten Dreier für die Löwen zu versenken. Da die Oldenburger weiterhin dominant spielten und wenig Fehler machten, lagen die Löwen nach dem ersten Drittel dennoch mit 50:74 hinten. Angesichts des deutlichen Spielstands und im Hinblick auf das kommende Spiel am Mittwoch gegen Playoff-Anwärter Bonn schonte Frank Menz seine Leistungsträger im letzten Viertel. Die Braunschweiger kämpften zwar bis zum Ende, konnten die deutliche Niederlage gegen die Gäste aus Oldenburg jedoch nicht verhindern. Die Löwen-Topscorer in diesem Spiel waren DeAndre Lansdowne, der insgesamt 20 Punkte erzielte, und Scott Eatherton mit 15 Punkten. Der Leistungsträger des gegnerischen Teams war mit 25 Zählern der letztjährige EuroCup-Gewinner Will Cummings.

Trainerstimmen zum Spiel:

Frank Menz (Basketball Löwen Braunschweig): „Das war eine derbe Niederlage, die wir in dieser Höhe nicht erwartet haben. Oldenburg war bärenstark, neben ihrer offensiven Qualität haben sie uns auch defensiv alles weggenommen. Wir sind dann etwas nervös geworden, gerade den Neuzugängen ist zwischendurch das Herz in die Hose gerutscht. Wir haben aber versucht, dagegen zuhalten und bis zum Ende gekämpft. Wir müssen uns schnell wieder sammeln. Wir fahren jetzt nach Bonn, um dort am Mittwoch unsere beste Leistung zu zeigen.“

Mladen Drijencic (EWE Baskets Oldenburg): „Ich habe das Spiel als ein sehr intensives Spiel erlebt. Im ersten Viertel ist unsere Offensivqualität nicht zum Ausdruck gekommen. Im zweiten Viertel haben wir es geschafft, mehr Druck auf den Ball auszuüben und mehr Rebounds zu holen. In dieser Phase haben wir viele leichte Punkte gemacht und Selbstvertrauen getankt. Ich bin zufrieden, wie wir uns hier präsentiert haben und trotz der deutlichen Führung immer weiter gespielt haben. Aber auch Braunschweig hat nicht aufgegeben. Das war ein gutes Basketballspiel.“

Viktoria Knapek (SUBWAY Magazin – oeding magazin GmbH) / Fotocredit: Tim Schulze

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