(c) Tim Schulze

Nummer 11 schafft den Sieg der Wölfe gegen Freiburg

Der VfL Wolfsburg gewinnt durch zwei Treffer von Daniel Didavi mit 2:0 (1:0) das Auswärtsspiel beim SC Freiburg und erringt damit einen wichtigen Dreier im Kampf um den Klassenerhalt.

Schon nach zwei Minuten fällt das erste Tor für die Wölfe nach zuvor drei torlosen Ligaspielen. Didavi profitiert von einem unfreiwilligen Zuspiel Manuel Guldes und schlägt unhaltbar für SC-Keeper Alexander Schwolow neben den linken Pfosten ein. Danach zieht sich Wolfsburg mit der frühen Führung im Rücken zurück, um aus einer kompakten Defensive heraus auf mögliche Kontergelegenheiten zu warten. Zwei Kopfballversuche Guldes (12., 20. Minute) verfehlten den VfL-Kasten, auch Florian Kaths Fernschuss geht drüber (28.), sodass es mit dem knappen 1:0-Vorsprung in die Pause geht.
In der zweite Halbzeit hätte der VfL fast wieder einen frühen Treffer erzielt, doch Ignacio Camachos Schuss geht knapp am rechten Pfosten vorbei (50.). Zur 83. Minute kommt schließlich die Entscheidung: Der inzwischen eingewechselte Divock Origi findet Didavi, der mit einem präzisen Linksschuss den Endstand besiegelt.

Der erste Sieg des VfL unter Coach Bruno Labbadia ist gemeistert. Durch den fünften Auswärtserfolg in Folge im Breisgau liegen die Grün-Weißen nun nur noch einen Punkt hinter dem Sport-Club. Am kommenden Freitag, 13. April, 20.30 Uhr, geht es für den VfL in der heimischen Volkswagen Arena gegen den FC Augsburg erneut um wichtige Bundesligapunkte.

Die Trainerstimmen zum Spiel

Bruno Labbadia: Klar war das heute ein enorm wichtiger Sieg für uns – schon aufgrund der Situation, dass wir uns in den letzten Spielen nicht belohnt haben. Dass Freiburg mit einer Niederlage mit unten dabei ist und zu einem direkten Konkurrenten wird, habe ich der Mannschaft auch noch einmal mitgegeben. Es gibt wenige Vereine, die so sympathisch sind wie Freiburg, aber – so leid es mir tut – ist es das, was wir gebraucht haben: eine Mannschaft mehr dabei zu haben. Wir nehmen den Sieg heute als sehr, sehr wichtigen Sieg mit. Wir haben einen wichtigen Schritt gemacht, aber mehr auch nicht. Wir wissen, dass wir in den nächsten fünf Spielen noch einmal extrem gefordert sind. Aber ich hoffe, dass wir das heute als Erfolgserlebnis mitnehmen.

Christian Streich: Didavi mit dem linken Fuß, wir blocken nicht – und da steht es 1:0 in der zweiten Minute. Jeder weiß, dass es in unserer jetzigen Situation nicht so ist, dass die Spiele 4:3 für uns ausgehen, da wir nicht in der Lage sind, uns so viele Torchancen zu erarbeiten. Für ein paar Minuten war es dann aufgrund des Schocks unruhig, dann wurde es von der Struktur absolut okay – bis 30 Meter vor dem Tor. Dann braucht es besondere Momente, die Wolfsburg dann zweimal hatte. Nachdem wir zuletzt immer mal wieder zurückkommen und über die Kante gehen mussten, brauchst du irgendwann auch ein Erfolgserlebnis und musst in Führung gehen. Das ist uns nicht gelungen, deshalb hat Wolfsburg verdient gewonnen.

Evelyn Waldt (SUBWAY Magazin – oeding magazin GmbH) / Fotocredit: Tim Schulze

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