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Sparen für Kinder – Guthaben auf Girokonten werden verzinst

Großeltern oder Paten, die sicher sein wollen, dass ihre Geldgeschenke ausschließlich dem Kind zugutekommen, können Konten auf den Namen des Kindes abschließen. Der Vorteil: Das Geld auf dem Konto gehört ausschließlich dem Kind, heißt es in der Zeitschrift «Finanztest» (Heft 12/2017). Die Eltern verwalten es bis zur Volljährigkeit, können aber nicht darüber verfügen.

Einzelne Anbieter zahlen laut «Finanztest» hier bis zu 2 Prozent Zinsen auf Guthaben. Neben dem Guthabenzins sollte man aber auch auf die Höchstanlagesumme achten, die zwischen 500 und 5000 Euro liegen kann. Alles, was darüber liegt, bleibt auf diesen Konten unverzinst.

Wer bereit ist, mehr Risiko einzugehen, kann einen ETF-Sparplan auf den Weltaktienmarkt einrichten. Hier waren in der Vergangenheit Renditen von 6 bis 8 Prozent möglich. Bei einem Anlagehorizont von zehn Jahren müssen Anleger zeitweilige Kursrückgänge nicht fürchten.

Ausbildungsversicherungen für Kinder oder Kinderschutzbriefe taugen nach Ansicht der Stiftung Warentest nicht zum Sparen für Kinder. Der Grund: Diese Produkte sind unflexibel, mit hohen Kosten verbunden und oft ohne jede Rendite.

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