(c) Tim Schulze

Starke Leistung gegen Alba Berlin

Die Basketball Löwen Braunschweig haben in einer intensiven Partie gegen den Tabellenzweiten Alba Berlin mit 62:72 (33:27) knapp verloren.

Nach einem guten Start ins Spiel waren die Löwen vor allem defensiv sehr präsent und führten nach fünf Minuten mit 12:4. Durch ihre starke Offensive kamen die Berliner bis auf zwei Zähler heran (12:10), bevor die Löwen-Verteidigung wieder griff. Das Menz-Team ließ bis zum Viertelende nur noch zwei weitere Gäste-Punkte zu und setzte mit einem Dunk von Tom Alte den Schlusspunkt der ersten zehn Minuten zum 17:12.
Im zweiten Viertel erzielte Nemanja Jaramaz sieben Punkte in Folge zur 26:14-Führung (15. Minute), während die Braunschweiger Defensive nach sechs Minuten lediglich vier Berliner Punkte zuließ. Mit Luke Sikma verkürzten die Gäste bis auf 28:25, in der Endphase zur konnte DeAndre Lansdowne noch fünf Punkte zum 33:27-Halbzeitstand herausholen.

Obwohl der erste Korb zurück auf dem Parkett für die Braunschweiger fiel, übernahm Alba danach wieder stärker das Kommando. Angeführt von Luke Sikma erzielten die Berliner in diesem Viertel 29 Punkte, die Löwen hingegen 17. Die Führung wechselte zu einem knappen Rückstand aus Löwensicht von 50:56 in den letzten Spielabschnitt. Ballverluste der Löwen und eine klare Rebound-Überlegenheit der Berliner ergaben Führungen zumeist zwischen acht und zehn Punkten. Zwar konnte Nemanja Jaramaz noch zwei weitere Dreier versenken – übrigens als einziger erfolgreicher Löwen-Dreierschütze in diesem Spiel – doch das Spiel konnte nicht noch einmal gewendet werden.

Topscorer des Spiels wurde der frisch gebackene Vater Scott Eatherton mit 16 Punkten. Für die Berliner trumpfte Luka Sikma mit 25 Zählern auf.

Viertel im Überblick: 17:12, 16:15, 17:29, 12:16;

Trainerstimmen zum Spiel:

Frank Menz (Basketball Löwen Braunschweig): „Glückwunsch an Coach Aito für die super Saison bisher. Wir haben gegen eine der besten Mannschaften der Liga gespielt. Die Leistung meiner Mannschaft hat mich beeindruckt. Das war ein ganz enges Spiel auf einem hohen Niveau. Den Unterschied hat heute Luke Sikma gemacht. Er ist der vielleicht beste Spieler der Liga und über weite Stecken konnten wir ihn nicht kontrollieren. Neben ihm waren die Rebounds das zweite große Problem für uns. Da war uns ALBA körperlich überlegen. Defensiv haben beide Mannschaften dafür gesorgt, dass die Quoten nicht sehr hoch waren. Wenn man die Überraschung gegen so eine starke Mannschaft wie Berlin schaffen will, dann muss man aber besser treffen.“

 

Evelyn Waldt (SUBWAY Magazin – oeding magazin GmbH) / Fotocredit: Tim Schulze

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