(c) Nadja Golitschek (Flickr)

Von Braunschweig zum Merkur

Braunschweig ist Weltraum-Stadt. Immer wieder sind Braunschweiger Wissenschaftler, Forscher und Luft- und Raumfahrtingenieure maßgeblich an der Entwicklung und am Voranschreiten von Weltraummissionen und -projekten beteiligt, beispielsweise der bahnbrechenden „Rosetta“-Mission, bei der eine Sonde, „Philae“, im Jahr 2014 – erstmals in der Geschichte der Raumfahrt – auf einem Kometen gelandet ist. Viel Technik der Sonde stammt aus Braunschweig.

Aktuell ist eine neue Mission gestartet, bei der Braunschweig ebenfalls eine entscheidende Rolle spielt. Im Oktober begann die BepiColombo-Mission, die das Magnetfeld des sonnennächsten Planeten Merkur untersuchen und vermessen soll. Nach sieben Jahren Flugzeit wird eine Sonde im Dezember 2025 zwei Satelliten in der Umlaufbahn des Merkur absetzen, die dort kontinuierlich Messungen vornehmen, die einerseits die Magnetosphäre erfassen und andererseits das planetare Magnetfeld charakterisieren.

Forscher der Instituts für Geophysik und extraterrestrische Physik der Technischen Universität, unter anderem Dr. Daniel Heyner, haben die alles entscheidenden Magnetfeldsensoren für die Mission entwickelt und gebaut. Dr. Heyner wird am 15. Dezember um 10.30 Uhr einen Vortrag über die Mission im Hörsaal MS 3.1, Physikzentrum Mendelsohnstraße 2-3, halten und die dabei Fragen der Mission vorstellen und erläutern: Warum ist die Magnetfeldstärke viel schwächer als theoretisch erwartet? Wie ist das Weltraumwetter auf dem Merkur? Was kann man über das Magnetfeld noch über die Oberfläche und das Innere von Merkur lernen? Weitere Informationen unter www.braunschweig.de.

Benyamin Bahri (SUBWAY Magazin – oeding magazin GmbH) / Fotocredit: Nadja Golitschek (Flickr)

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