(c) Tim Schulze

Wolfsburger Befreiungsschlag bleibt aus

Der VfL Wolfsburg musste am 32. Spieltag einen weiteren bitteren Rückschlag einstecken: Trotz des aufopferungsvollen Kampfes um den Klassenerhalt unterlag die Mannschaft den Gästen aus Hamburg mit 1:3. Nach der letzten Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach hatte VfL-Cheftrainer Bruno Labaddia in der Startformation sechs Positionen ausgetauscht und setzte dabei auf Felix Uduokhai, Josuha Guilavogui, Marcel Tisserand, Jakub Blaszczykowski, Renato Steffen und Divock Origi – ohne Erfolg.

Obwohl die Wölfe von Beginn an offensiv auftraten und schon in der 13. Spielminute ihre erste Chance auf einen Treffer hatten, blieben die gewünschten Tore in der ersten Halbzeit aus. Kurz vor der Pause ging der Hamburger SV unerwartet mit einem Doppelschlag durch Bobby Wood (43.) und Lewis Holtby (45.) in Führung. In der zweiten Hälfte konnte Josip Brekalo (78.) den Rückstand zwar um einen Zähler verkürzen (1:2), wodurch die Hoffnung auf einen wichtigen Punkt bei Gleichstand aufkeimte. Sie wurde jedoch vom Hamburger Luca Waldschmidt in der Nachspielzeit zunichte gemacht.

Trainerstimmen zum Spiel:

Bruno Labbadia:Im ersten Abschnitt lagen zu Beginn die Chancen bei uns. Wir hatten gute Balleroberungen dabei, aber was uns gefehlt hat und was insbesondere der HSV besser gemacht hat, waren vor allem die Ergebnisse aus den Möglichkeiten. Wir haben aus den Ballgewinnen einfach zu wenig gemacht. Dann hat der Doppelschlag von Hamburg brutal wehgetan. Besonders das 2:0 war unnötig, weil wir in Ballbesitz waren und das Spielgerät dann herschenken. Im zweiten Abschnitt sind wir höheres Risiko gegangen, aber der Mut im Eins-gegen-Eins hat gefehlt.

Christian Titz:Wir haben heute gesehen, was den Abstiegskampf ausmacht. Die ersten Minuten waren extrem zerfahren und dann haben uns die zwei Tore direkt vor der Halbzeit sehr geholfen. Wir wussten, dass die Wolfsburger im zweiten Durchgang alles nach vorne werfen würden und wollten uns auf das Kontern verlegen. Der Anschluss-Treffer hat es allerdings nochmal enorm spannend gemacht und wir haben es verpasst, den Sack eher zuzumachen. Ich muss meiner Mannschaft allerdings ein Kompliment aussprechen, denn das war ein schweres Spiel und ich bin froh, dass wir letztlich gewonnen haben.

Am 5. Mai trifft der VfL Wolfsburg auf den RB Leipzig, Anpfiff ist um 15.30 Uhr. Weitere Informationen finden sich online unter www.vfl-wolfsburg.de.

Viktoria Knapek (SUBWAY Magazin – oeding magazin GmbH) / Fotocredit: Tim Schulze

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.