(c) Nils-Andreas Andermark

Zeigen und gezeigt werden – wissenschaftliche Tagung an der HBK Braunschweig

Am Donnerstag, den 2. Juli und am Freitag, den 3. Juli findet an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig die Tagung „Valenzen fotografischen Zeigens“ statt, bei der WissenschaftlerInnen aus dem DFG-Graduiertenkolleg „Das fotografische Dispositiv“ referieren. Dabei dienen drei oft miteinander verwobene Aspekte als Ausgangspunkte: Etwas zeigen und sich selbst zeigen, das Gezeigt-Werden sowie das Nicht-Zeigen bestimmter Elemente.

Bis zum Aufkommen der digitalen Bildproduktion war der Diskurs über die Fotografie weitgehend vom Transparenz-Paradigma, dem indexikalisch-apparativen Referenzverhältnis sowie den daraus resultierenden soziologischen, politischen und kulturhistorischen Fragestellungen geprägt. Die jüngere Forschung rückt, ausgehend von der Bildtheorie Gottfried Boehms, hingegen verstärkt das Bild als Träger und Dispositiv in den Fokus. Etwas, das zeigt und sich dabei immer auch selbst zeigt.

Mit Prof. Dr. Katharina Sykora hat die HBK eine der engagiertesten Fototheoretikerinnen in Europa. Neben ihrer umfangreichen Forschungsarbeit zur Foto- und Bildtheorie gibt sie dem wissenschaftlichen Nachwuchs regelmäßig Gelegenheit, sich und die eigenen Gedanken vor Publikum zu präsentieren.

Die Veranstaltung beginnt um 11.30 Uhr in der Aula der HBK. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.dasfotografischedispositiv.de.

Anna Daßler (SUBWAY Medien) / Fotocredit: Nils-Andreas Andermark

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